Musiktherapie für krebskranke Kinder und Jugendliche
 
Bis zu 40% (max. 12€)

Projektbeschreibung

Wenn die Rührtrommel zum Kochtopf wird, werden darin bunte Murmeln, Kastanien und glitzernde Perlenketten emsig verrührt, geschüttet und in einer Handtrommel serviert. „Oh das riecht gut, oh das klingt fein...“. In der Musiktherapie stellen die Instrumente für die Kinder in erster Linie Spielgegenstände dar, durch deren Farbe, Form, Geruch und Materialbeschaffenheit sie sich angeregt fühlen. Viele der kleinen Patienten sind z.B. von der großen Rahmentrommel fasziniert, deren Naturfellspannung und wohlig tiefer und kraftvoller Klang sie zu fantasievollen Spielen inspiriert. Sie nutzen die Instrumente einerseits funktionsgerecht, andererseits aber auch zweckentfremdet zur szenischen Darstellung (siehe oben) oder zur Gestaltung thematischer Klanggeschichten, wie zum Beispiel zu einer „Löwenjagd“. Jannik (5 Jahre) empfängt mich häufig bereits auf dem Flur der Station mit den Worten: „Ich will trommeln!“ Sind wir dann zu zweit im Zimmer, nennt er mir wilde Tiere, die wir zu seinen lauten Trommelschlägen jagen, während er mich auffordert, ein Lied dazu zu dichten. Dabei genießt er besonders, wie seine Ideen in musikalischer Form ihren Ausdruck finden. Auf diese Weise können Jannik und die anderen Kinder den oft schmerzhaften Erlebnissen der Behandlung musikalisch Ausdruck verleihen. Die Musiktherapie wird dadurch zu einem Instrument der Krankheitsbewältigung.

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