SEKA Hamburg e.V. / UG 'Svjetlost Drine' (= 'Licht der Drina')
 
Bis zu 40% (max. 12€)

Projektbeschreibung

Auch 22 Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton leiden die Menschen in Bosnien-Herzegowina noch immer unter den psychischen und sozialen Folgewirkungen des Krieges. Die Bevölkerung der Kleinstadt Gorazde ist in extremem Maße kriegstraumatisiert, da sie fast vier Jahre Belagerung, Todesbedrohung und Hungersnot ertragen musste. Den Bewohnern gelang es, mit dem Mut der Verzweiflung, die Kleinstadt gegen einen übermächtigen Gegner zu verteidigen. Viele dieser Männer, die unfreiwillig zu Soldaten werden mussten, leiden noch heute unter den furchtbaren Kriegserlebnissen. Allerdings gab es lange keinerlei angemessene psychotherapeutische Hilfe für die traumatisierten Veteranen. Die unverarbeiteten Traumata der Männer / Väter haben massive Auswirkungen auf die Familien. Im Februar 2006 begann das Frauenfriedensprojekt SEKA - neben der Arbeit mit Frauen und Kindern - in einem Pilotprojekt, auch mit kriegstraumatisierten Veteranen zu arbeiten. SEKA-Leiterin und Traumatherapeutin Gabriele Mueller und SEKA-Koordinatorin Esma Drkenda initiierten, gemeinsam mit den Vertretern mehrerer Veteranenvereine, die Gründung des Veteranen-Klubs "Svjetlost Drine" = "Licht der Drina" in Gorazde, der kriegstraumatisierten Veteranen psychotherapeutische und psychosoziale Hilfe bietet. Inzwischen ist der Klub zu einem wichtigen Anlaufpunkt für die Veteranen geworden. Ein grosses Problem stellt allerdings immer wieder die Finanzierung des Projekts dar. Das Projekt ist vollkommen auf Spenden und Zuschüsse angewiesen. siehe auch: www.seka-hh.de/archiv.htm#veteran

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